Himalaya


Europäische Tour der Sakralen Kunst
des Himalaya für den Frieden



 Himalaya - Die Kindheit eines Karawanenführers


1999 • Laufzeit 104 Minuten • Deutsche Fassung - Ein Film von Eric Valli, mit Thilen Lhondup und Lhakpa Tsamchoe

"Himalaya hat eine ungewöhnliche visuelle Schönheit und eine enorme innere Bedeutung"
Robert Ebert, Chicago Sun

"Ich verehre Eric Valli, seine Fotografien und Dokumentarfilme, sein neues Buch über Aussteiger habe ich ständig in der Hand. Himalaya war damals der erste Film von Valli, den ich sah und weil ich auch Nepal liebe, empfehle ich jedem, der Berge mag oder Nepal oder wandern oder buddhistische Kulturen, sich diesen Film anzuschauen."
Anna, Berlin

Auf einem 5000 Meter über dem Meeresspiegel gelegenen Gebirgsplateau im Himalaya leben die Dolpo-Pa. Der karge Boden kann sie nur zum Teil ernähren und zwingt sie, auf einer jahrtausendealten Route mit Yaks Salz über hohe Pässe in ferne Täler zu transportieren, um es dort gegen Getreide zu tauschen. Die beschwerlichen Trecks durch die steilen Berge verlangen das Äußerste von den Dolpo-Pa . Der alte charismatische Tinlé, dessen ältester Sohn und Karawanenführer gerade tödlich verunglückt ist, weigert sich, dem jungen Karma die Führung der Yak-Karawane zu überlassen, weil er ihn für den Tod seines Sohns verantwortlich macht. Karma trotzt dem Orakel des Schamanen und der Wut Tinlés und bricht bereits vor dem vorherbestimmten Tag mit der Karawane auf, gefolgt von den jungen Dorfbewohnern. Gegen alle Vernunft beschließt Tinlé, mit Hilfe seines zweiten Sohnes Lama Norbou, seines Enkels und einiger älterer Dorfbewohner am von den Göttern bestimmten Datum ebenfalls aufzubrechen und Karmas Karawane einzuholen. Daraufhin beginnt zwischen den Bergen, dem alten und dem jungen Mann ein Wettlauf und ein Kampf um Macht und Führung.



MANDALA

Im Rahmen ihrer dritten europäischen Tournee streuen die Tibetische Mönche aus dem Himalya ein Sandmandala. Es wird das Mandala der Elemente gestreut.
 
Der Begriff Mandala stammt aus dem Sanskrit, er bezeichnet meist kreisrunde oder quadratische Schaubilder.
Im Tibetischen Buddhismus zeigen Mandalas die Sicht von oben auf einen Mandala-Palast, umgeben von einem Reinen Land. Ein solcher Palast ist der Aufenthaltsort verschiedener Buddhas. Durch die Mediation über ein solches Mandala können tiefe Konzentration und grundlegende geistige Veränderungen, hin zu tiefem Mitgefühl und allumfassender Liebe, entwickelt werden.
Mandalas entstehen in stunden- oder wochenlanger, meditativer und konzentrierter Arbeit. Nach ihrer Vollendung werden sie zeremoniell aufgelöst – sie sind also keine Werke für die Ewigkeit! Ein Teil  des Sandes wird aufbewahrt und an Praktizierenden als Segen verteilt. Ein Mandala ist eine Methode, um Mitgefühl und Harmonie in unsere Welt zu bringen. Es heißt, nur ein Mandala zu sehen, erzeugt einen positiven Eindruck im Geist der großen Segnungen mit sich bringt.
Mit dem Mandala wird um ca 14:00 begonnen. Um etwa 18:30 wird das Mandala aufgelöst.